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Arthur Schüttoff

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Arthur Schüttoff wurde am 03.06.1882 in Leuben bei Meißen als letztes von 5 Kindern (1 Bruder, 3 Schwestern) der Eheleute Julius und Amalie Schütttoff geboren. und ist am 22.04.1946 in Chemnitz verstorben (St.Michaelis Friedhof).

Er stammt dem Leubener Familien-Zweig der Familien Schüttoff ab. Er wuchs im Familienanwesen der Neumühle bei Leuben auf. Das Mühlenanwesen ist heute noch erhalten. Sein Vater und Bruder widmeten sich der Landwirtschaft. Bruder Edwin war von Beginn an begeisterter Schüttoff- Fahrer (siehe 2 Fotos).

Es exisiteren einige Familienfotos aus der Zeit vor 1912. Der Vater von Arthur ist 1912 verstorben, und somit lassen sich die Familienfotos aus der Zeit vorher erklären.

Arthurs Familie

Aus seiner Familie mit Minna Müller gingen drei Söhne hervor, Herbert, Kurt und Alfred. In der Familie wuchs als „Schwester“ Rita Beth mit auf. Arthur Schüttoff hat das Mädchen nach einem tragischen Unfall der befreundeten Familie adoptiert.

Der älteste Sohn war Herbert, geboren am 29.11.1908 in Chemnitz. Er war zur Blütezeit der Schüttoff-Motorräder altersbedingt schon in der Lage Motorräder zu fahren und nahm an einigen Rennen und Zuverlässigkeitsfahrten der Zeit teil.

Der erste Sohn von Herbert Schüttoff, Manfred wurde am 06.04.1936 in Schweinfurt geboren. Arthur wurde sein Taufpate (siehe Taufkarte und Widmung mit Original-Unterschrift). Aus Familienunterlagen kommen Fotos zur Hochzeit von Herbert und Anny Schüttoff im Dezember 1935 in Schweinfurt mit Arthur.

Eines der letzten Fotos von Arthur Schüttoff kommt aus dem Jahr 1941 bei einem Besuch in Bad Gastein.

Werdegang von Arthur Schüttoff

Die Zeit von der Schulbank bis zur Selbständigkeit

Nach der Schulzeit, die Arthur mit der Mittleren Reife abschloss, begann er eine Lehre bei der Schlosserei Lange in Meissen. Sein Gesellenstück, eine eiserne Rundleiter findet heute noch im Dom zu Meissen Verwendung. Ab 1902 studierte er 6 Semester Maschinenbau an der damals renommierten Ingenieursschule Zwickau. Während des Studiums hat er Jörgen Skafke Rasmussen kennengelernt und daraus ist eine langjährige Bekanntschaft geworden.

Zunächst war er ca. 2 Jahre als Konstrukteur bei der Werkzeugmaschinenfabrik I.E.. Reinecker AG tätig. Danach wechselte er für weitere 3 Jahre zu den Wanderer-Werken, Abteilung Maschinenbau. 1907/08 arbeitete er dann bei der Firma Hermann Pfauter in Chemnitz. Beleg dafür ist auch, dass er seine Ehefrau Minna, geb. Müller bei der Firma Pfauter kennen gelernt hat. Die Hochzeit fand am 04.03.1908 statt.

1909 erfolgte dann der Wechsel in die Selbständigkeit:

Im Wesentlichen lassen sich dazu folgende Stationen seines Wirkens feststellen:

Schüttoff & Bässler, Opelhof Chemnitz, angemietete Räume zum Bau von Werkzeugmaschinen
Schüttoff AG, Rösslerstr. 30, ehemalige Färberei
Schüttoff Vertrieb Werkzeugmaschinen, Straßburger Str. 20

Wird fortgesetzt...

Hinweis: Vielen Dank an Thomas Schüttoff. Dieser Text stellt eine Grundlage zur Erweiterung & Diskussion dar. Keiner von uns war Damals dabei und so helfen nur viele zusammengesetzte Puzzleteile, um ein klares und wahrheitsgetreues Bild entstehen zu lassen. Bitte helft uns fundiertes Wissen der Nachwelt zu erhalten. Vielen Dank.

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